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Excise Movement Control System (EMCS)Das „Excise Movement and Control System“ (EMCS) ist ein IT-gestütztes Verfahren zur Deklaration und Überwachung der Beförderung verbrauchsteuerpflichtiger Waren unter Steueraussetzung im gesamten Gebiet der Europäischen Union. Grundprinzip ist, dass alle Sendungen dieser Waren, für die noch keine Verbrauchsteuern gezahlt wurden, nur zwischen autorisierten Wirtschaftsbeteiligten stattfinden. Als verbrauchsteuerpflichtige Produkte gelten:
Seit 1. April 2010 ersetzt EMCS das bisherige – ausschließlich papiergestützte – Verfahren. Alle derartigen Sendungen wurden bis zur Inbetriebnahme von EMCS von einem sogenannten „Begleitenden Verwaltungsdokument“ begleitet. Ein Eckpfeiler von EMCS ist der Ersatz dieses „Papier-BVD“ (VST1) durch ein elektronisches Dokument – das elektronische Verwaltungsdokument (e-VD). Das e-VD wird vom Versender erstellt und unter Einbeziehung der Behörden des Abgangs- bzw. Empfangsmitgliedstaates elektronisch an den Empfänger gesandt. Der Empfänger erstellt bei der Entgegennahme der Güter einen elektronischen Empfangsbericht, der wiederum unter Einbeziehung der Behörden des Empfangs- bzw. Abgangsmitgliedstaates an den Absender zur Entlastung von der Sicherheitsleistung geschickt wird. Das mit der Entscheidung des Europäischen Parlaments und des Rats eingeführte EDV-System (Entscheidung Nr. 1152/2003/EG) dient der Modernisierung und der Beschleunigung des Verfahrens. So können Zeit und Kosten gespart werden. Weiters ermöglicht es den Mitgliedsstaaten, laufende Beförderungen in Echtzeit zu verfolgen und allfällige Vorabkontrollen zu veranlassen. Darüber hinaus wird durch den effizienten Einsatz modernster Informationstechnik eine papierarme Verwaltung unterstützt. Die EMCS-VorteileVerfahrensvereinfachung (elektronische Übermittlung des Verwaltungsdokuments anstatt eines Papierdokuments)
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