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Molterer zum 40. Jahrestag des Prager Frühlings: "Ereignisse damals sind Mahnung und Auftrag""Demokratie, Freiheit und Menschenrechte sind Werte, die wir tagtäglich hochhalten müssen"Presseinformation, 21.August 2008 Wien (BMF) - Anlässlich des 40. Jahrestages der Niederschlagung der Reformbewegung Prager Frühling betonte Vizekanzler Wilhelm Molterer: "Die brutale Unterdrückung dieser Freiheitsbewegung muss uns eine Lehre für heute und die Zukunft sein. Nicht Repression und Gewalt, sondern Demokratie, Freiheit und Menschenrechte müssen die Werte sein, die wir hochhalten. Dafür stehen wir und setzen uns ein". In diesen schrecklichen Tagen des Jahres 1968 habe Österreich klar Position bezogen . Molterer: "Österreich ist einen klaren und mutigen Weg gegangen - über 200.000 Menschen fanden damals in Österreich Zuflucht - eine humanitäre Großleistung. Diese Offenheit für Menschen in Notsituationen zeichnet Österreich aus. Die Ereignisse vor wenigen Jahrzehnten müssen uns Mahnung sein und klarer Auftrag". "Der europäischen Einigungsprozesses ist in unserem Kontinent Garant für Stabilität, Frieden sowie Demokratie. Die ehemaligen Staaten des Ostblocks sind heute respektierte und wichtige EU-Partner. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu Europa und der europäischen Idee als Friedens-, Sicherheits- und Wohlstandsprojekt. Wir müssen Friedensbestrebungen weltweit unterstützen und dürfen uns vom Weg zur Demokratisierung nicht abbringen lassen", so der Vizekanzler weiter. Molterer betonte auch Österreichs Rolle während des Prager Frühlings als wichtige Kommunikations-Drehscheibe in die ganze Welt. Molterer: "Über Österreich sind die Vorfälle damals in die ganze Welt transportiert worden. Österreich kam eine zentrale Rolle zu, die heimischen Journalisten haben damals großes geleistet." |
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